Rudolf
Martin spielt hier die Hauptrolle als Fürst Vlad Dracula
Im
Jahre 1446 geraten die beiden Söhne des Fürsten der Walachei/Rumänien,
Vlad und Radu in die Gefangenschaft des osmanischen Sultans Mohamed,
der eine kriegerische Auseinandersetzung mit Fürst Dracul liefert.
Während der Sultan an dem jüngeren Sohn Radu Gefallen findet,
verbringt Vlad mehrere Jahre im Kerker. Als er endlich freigelassen
wird, muß er erfahren, daß sein Vater zwischenzeitlich von
den Adeligen seines eigenen Landes verraten und ermordet wurde, die
mit den Türken gemeinsame Sache machen.
Unterstützt vom ungarischen König Janos und der katholischen
Kirche gelingt es Vlad, seinen Anspruch auf sein Land durchzusetzen.
Er hat sich dabei drei Ziele zur Aufgabe gemacht: Rache an den Aristokraten,
die seinen Vater ermordet hatten; die Vertreibung der Osmanen aus seinem
Reich und schließlich die Befreiung seines Bruders Radu aus den
Händen des Sultans.
Um diese Ziele zu erreichen, geht er unvorstellbar grausam vor, Tod
und Blut pflastern seinen Weg und er wird landläufig nur noch „Tepes“
– der Pfähler genannt. Doch seine Männer stehen loyal
zu ihm.
Seine Frau Lidia beginnt nach und nach, die schreckliche Wahrheit zu
erahnen und versucht erfolglos, den gemeinsamen Sohn dem Einfluss seines
Vaters zu entziehen. Letztendlich zerbricht sie an Vlads Grausamkeiten.
Nicht nur die Türken bereiten Vlad Dracula Schwierigkeiten, sondern
auch die geistigen Führer der orthdoxen Kirche im eigenen Land.
Diese wollen es nicht länger billigen, daß Dracula die Hilfe
des Papstes und der Ungarn für seine Machtübernahm in Anspruch
genommen hat. Vor allem Vater Stefan erweist sich als Quertreiber, der
lieber heute als morgen einen Fürsten auf den Thron setzen würde,
der berechenbarer als Vlad Dracula wäre.
Vater Stefan schreckt dabei nicht vor Intrigen zurück.