Fürst der Finsternis –
Die wahre Geschichte des Dracula
 
     
 

Land: USA/Rumänien (2002)
Genre: Historienfilm
Regie: Joe Chapelle
Drehbuch: Tom Baum
Erstausstrahlung: 22.01.2002


 
Beschreibung:    
 
Rudolf Martin spielt hier die Hauptrolle als Fürst Vlad Dracula

Im Jahre 1446 geraten die beiden Söhne des Fürsten der Walachei/Rumänien, Vlad und Radu in die Gefangenschaft des osmanischen Sultans Mohamed, der eine kriegerische Auseinandersetzung mit Fürst Dracul liefert. Während der Sultan an dem jüngeren Sohn Radu Gefallen findet, verbringt Vlad mehrere Jahre im Kerker. Als er endlich freigelassen wird, muß er erfahren, daß sein Vater zwischenzeitlich von den Adeligen seines eigenen Landes verraten und ermordet wurde, die mit den Türken gemeinsame Sache machen.
Unterstützt vom ungarischen König Janos und der katholischen Kirche gelingt es Vlad, seinen Anspruch auf sein Land durchzusetzen. Er hat sich dabei drei Ziele zur Aufgabe gemacht: Rache an den Aristokraten, die seinen Vater ermordet hatten; die Vertreibung der Osmanen aus seinem Reich und schließlich die Befreiung seines Bruders Radu aus den Händen des Sultans.
Um diese Ziele zu erreichen, geht er unvorstellbar grausam vor, Tod und Blut pflastern seinen Weg und er wird landläufig nur noch „Tepes“ – der Pfähler genannt. Doch seine Männer stehen loyal zu ihm.
Seine Frau Lidia beginnt nach und nach, die schreckliche Wahrheit zu erahnen und versucht erfolglos, den gemeinsamen Sohn dem Einfluss seines Vaters zu entziehen. Letztendlich zerbricht sie an Vlads Grausamkeiten.
Nicht nur die Türken bereiten Vlad Dracula Schwierigkeiten, sondern auch die geistigen Führer der orthdoxen Kirche im eigenen Land. Diese wollen es nicht länger billigen, daß Dracula die Hilfe des Papstes und der Ungarn für seine Machtübernahm in Anspruch genommen hat. Vor allem Vater Stefan erweist sich als Quertreiber, der lieber heute als morgen einen Fürsten auf den Thron setzen würde, der berechenbarer als Vlad Dracula wäre.
Vater Stefan schreckt dabei nicht vor Intrigen zurück.

 
 

 
 

(Beschreibung: Anja Neumann)